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Austritt Ende 2025
SO HABEN WIR ANDREAS IN DEN LEERGÜTLICH SAITIGEN RUHESTAND VERABSCHIEDET: …AND THEN THERE WERE FOUR! 21.12.2025 Eine Überschrift in Anlehnung an Genesis‘ 1978-er Album nach den Weggängen von Peter Gabriel und Steve Hackett… Auch wir verkraften derzeit noch einen Bandaustritt! Andreas Maassen hat uns im letzten Monat seine länger gereifte Entscheidung mitgeteilt, die nun „LEERGUT zu viert“ begründet. Persönliche Gründe außerhalb der Band bewogen unseren „rechts- seitigen“ Gitarristen (wer uns live gesehen hat…er stand ziemlich durchweg eben rechts auf der Bühne) zu diesem Austritt-Schritt, den jeder von uns nachvollziehen konnte und am Ende nicht ganz überraschend kam. Tja…jetzt werdet Ihr künftig das „Hütchen“ oder die “Mütz“ auf der Bühne wohl vermissen! 14 Jahre war Andreas seit der Neubesetzung von LEERGUT im Jahr 2011, die auch die neue Ära der Band einläutete, gitarristisch aktiv…teils auch als Zweitstimme-Sänger. Mit seinen knackigen und punktgenauen Anschlägen im Rhythmus- und auch Solo-Betrieb hat er im Gitarren-Duo mit Schelle live und auch auf unseren beiden CDs eindrucksvolle Sounds, starke Eröffnungen und passgenau Soli in die großen Mischpulte des Mixing-Personals und von Ron Lieberton im Selfkant-Studio gezaubert. Andreas trug mit Kompositionen und Textereien maßgeblich zur Songhistorie der Band bei. Auch seine Kreativität in Sachen Arrangement wird fehlen, da müssen wir eine ordentliche Lücke schließen. Wir werden seine Songs mit guter Erinnerung an unseren gemeinsamen musikalischen Weg sowieso immer wieder auf die Bühne bringen. Am Ende bleibt noch herauszustellen, dass der wöchentliche persönliche Kontakt zu Andreas uns doch fehlen wird, nach so vielen Jahren ist da schon mehr als „nur Bandkollegen“ zu sein. Auch sein berufliches Fachwissen wird ab und an fehlen…dabei denken wir an seine “healing hands“ mit denen er auch mal kurzfristig vor einem Auftritt einen “sehr-Aua-Rücken“ mit gekonnter Hebeltechnik, allerdings recht anrüchiger Körper- stellung zum Bandkollegen, wieder wegzutzeln konnte. Danke, Andreas. Cool, dass Du mit uns und wir mit Dir ‘dabei‘ waren. und später Kasalla eingeplant. …UND DAS IST (WAR) SEINE LEERGUT-VITA: Der Gitarrist und zweitgestimmte Sänger Healin‘ hands on strings… Andreas Maassen… Mein erstes Instrument an dem ich mich versuchen dürfte, war eine Blockflöte. Diese ersten im Grundschulalter statt- gefundenen Erfahrungen haben mich dann zum Glück nicht davon abgehalten es später mit etwa vierzehn Jahren mit einem „echten“ Instrument zu versuchen. Ich bekam eine Akustikgitarre geschenkt und erhielt ca. drei Jahre lang Unterricht. Ein bisschen Klassik, etwas mehr Folk mit finger- picking und vor allem die typischen Rock-Pop-Songbuch-Lager- feuer-Lieder. Und ganz früh schon Blues. Als ich meine erste Blues-Akkord-Folge spielte dachte ich „wow“, wie cool ist das denn. Und der Blues-Rock Einschlag kombiniert mit etwas Funk begeistert mich bis heute. Mit 16 kaufte ich mir meine erste elektrische Gitarre, eine Ibanez Musician, die ich noch heute besitze und als Verstärker dazu einen VOX AC 15 Transistor. Es folgten einige Effektpedale die im Laufe der Jahre immer wieder mal getauscht wurden u.a. von analog auf digital und irgendwann des ursprünglichen warmen Sounds wegen wieder zurück zu den Vintagestyle Bodentretern. Der erste Auftritt in/mit einer Band fand anlässlich einer Abi-Abschiedsfete statt. Es war ein zusammengewürfelter Haufen und hat sofort Lust auf mehr gemacht. Der „Bandvirus“ hatte von mir Besitz ergriffen. Kurz darauf stieg ich bei einer Band ein, die sich „Sherwood & the new mention“ nannte. Thomas (Back) hatte mich in diese früher mal… Band gebracht und viele Jahre später habe ich dann Thomas zu „Leergut“ gebracht. Und to cut a long story short mit „Sherwood“ ging es in unterschiedlichen Besetzungen und mit sich ändernden Namen (Sherwood, Sleeping Giants) und mit Schaffenspausen über viele Jahre weiter. Was immer im Vordergrund stand war eigene Songs machen und Spaß haben. Das entdecken und entwickeln von Riffs und von Melodien und dazu passende Texte schreiben ist zugleich herausfordernd, spannend und zufriedenstellend. Wenn ein Song richtig gut geworden ist und „marschiert“ dann wird man nur so von Glückshor- monen geflutet. Mit rocken wir jetzt auf deutsch und mischen musikalisch alles was Spaß macht… …getreu dem folgenden Liedtext: Let there be sound There was sound Let there be light There was light Let there be drums There was drums Let there be guitar There was guitar Oh, Let there be Rock…